Der Lerntipp, der Fantasie und Feinmotorik spielerisch verbindet
Zettel, ein paar Stifte, ein bisschen Fantasie – mehr braucht es nicht für einen der einfachsten und liebsten Lerntipps aus unserer Praxis: die Monstermalerei.
Dahinter steckt eine ganz einfache Idee: Du beschreibst deinem Kind Schritt für Schritt, wie ein Monster aussehen soll – und dein Kind malt genau das, was du sagst. Kein Vorbild zum Abzeichnen, kein “richtig” oder “falsch”. Nur eure gemeinsame Fantasie.
Was ihr braucht
• Zettel & Stifte
• Fantasie
• oder unsere kostenlosen Monster-Vorlagen (Link am Ende des Beitrags)
So geht’s
Du sagst deinem Kind Schritt für Schritt an, wie und was es malen soll:
“Male einen runden, gelben Körper.”
“Male 4 grüne, gestreifte Beine.”
Je genauer deine Ansagen, desto lustiger wird das Ergebnis. Und ganz ehrlich: Das fertige Monster sieht selten so aus, wie du es dir vorgestellt hast – und genau das macht den Spaß daran aus.

Die Anleitung findest du unten zum privaten Download.
Das Vervielfältigen oder Verändern der Datei ist nicht erlaubt.
Rollentausch: Kind beschreibt, Elternteil malt
Wenn die Grundidee sitzt, dreht doch mal die Rollen um: Jetzt beschreibt dein Kind ein Monster – und du malst.
Das klingt nach einer Kleinigkeit, ist aber ein eigener Lerneffekt: Dein Kind muss seine Vorstellung in klare, verständliche Worte fassen (“der Kopf ist eckig, nicht rund!”), merkt, wenn eine Anweisung missverständlich war, und übt so ganz nebenbei präzises Beschreiben und Kommunizieren. Gleichzeitig erlebt es sich selbst als Anleiter:in – das stärkt und macht sichtlich stolz.
Nicht nur zuhören und umsetzen, sondern auch selbst erklären und führen – beide Rollen gehören dazu.
Warum diese Übung hilft
• fördert die Vorstellungskraft
• spielerische Feinmotorikförderung
• Farben & Formen lernen
• beim Rollentausch zusätzlich: Sprachverständnis und Ausdrucksfähigkeit
Eine ideale Übung für Kinder, die nicht so gerne malen oder schreiben – hier steht nicht das perfekte Bild im Vordergrund, sondern das gemeinsame Tun.
Ein Hinweis zum Schluss:
Perfektion braucht es bei dieser Übung nicht. Wenn das Monster am Ende ein bisschen anders aussieht als gedacht – umso besser. Seid kreativ, überlegt euch eigene, lustige Monster, denkt euch Namen und vielleicht sogar Berufe für sie aus. Das Wichtigste ist, dass ihr gemeinsam Spaß habt.
Viel Freude beim Monster malen!
Romana
Hier findest du ein paar Malanleitungen als PDF:


